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Unsere Yacht „Maria José M.R.“

Ausbildungs-Törn’s mit unsere Segelyacht „Marie“

Die Bavaria 39 Cruiser „Marie“ fährt unsere Ausbildungs-Törn’s in diesen Jahr noch in Slowenien und ab Mai 2027 wieder in der Ostsee. Die Törn’s starten in der Regel in den Sommermonaten zwischen Anfang Mai und Mitte Oktober. Zu den Ausbildungs-Törn’s gehören Manövertraining, Hafen- und Rettungsmanöver, An- und Ablegen sowie Praxisvorbereitung mit Prüfung falls gewünscht für SBF See, SKS und SSS.

Die Bavaria 39 Cruiser (gebaut 2008, konstruiert von J&J Design) ist ein absoluter Klassiker unter den Fahrtenyachten. Sie gilt in der Szene als echtes Raumwunder, ist solide gebaut und erfreut sich sowohl bei Eignern als auch im Charterbereich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Boote aus dieser Ära der Werft Bavaria haben oft einen besseren Ruf hinsichtlich der Substanz als spätere, extrem kostenoptimierte Generationen.

Modell / Typ Bavaria 39 Cruiser
Länge 12,14 m
Breite 3,97 m
Tiefgang 1,95 m
Segel Genua (Rollreffanlage) und Großsegel mit 2 Reffs in Lazybag
Maschine Volvo Penta 55 PS
Kabinen 3
Kojen 6
Nasszellen 2
Tank Diesel 210 L
Wassertank 360 L
Sicherheitsausstattung 1. Bauliche & Werftseitige Sicherheitsausstattung Diese Komponenten gehören fest zum Schiff und spiegeln die CE-Kennzeichnung A - Hochsee wieder: Lazysteme: Eine elektrische Bilgenpumpe mit Schwimmerschalter im tiefsten Punkt der Bilge (Sumpf). Eine zusätzliche, manuelle Hochleistungs-Bilgenpumpe, die vom Cockpit aus (nahe dem Steuerstand) bedient werden kann. Notsteuerung (Notpinne): Direkt über dem Ruderschaft im Cockpitboden befindet sich eine verschraubte Kappe. Bei einem Ausfall der Steuerkette oder des Steuerseil wird hier die mitgelieferte eiserne Notpinne direkt auf den Ruderschaft aufgesteckt. Rumpf-Stabilität: Der Bugbereich ist bei Booten dieser Ära zusätzlich mit Kevlar-Lagen verstärkt, um bei einer treibenden Kollision (z.B. mit Treibholz oder Containern) das Risiko eines Wassereinbruchs zu minimieren. Seereling & Kanzeln: Stabiler Edelstahl-Bugkorb und Heckkorb (Pushpit) sowie eine doppelte Seereling rundherum. Viele Modelle haben seitliche Durchstiege (Pforten) in der Reling, die das Übersteigen auf den Steg sicherer machen. Gasanlage: Ein selbstlenzender Gasbunkerkasten im Cockpit für die Propangasflaschen (Sicherheitsablauf nach außen, damit schweres Gas bei einem Leck direkt ins Meer abfließen kann). Ein Sicherheits-Absperrventil befindet sich direkt in der Pantry am Herd. Rutschfeste Oberflächen: Das gesamte Laufdeck und das Kajütdach sind ab Werk mit einer rutschfesten Struktur (Non-Skid) versehen, um auch bei Nässe und Lage sicheren Halt zu bieten. 2. Ausrüstung unter Deck (Vorschrift & Praxis) Im Innenraum der 39er sind standardmäßig Halterungen und Vorrichtungen für die Brand- und Leckbekämpfung vorgesehen: Brandschutz: Ab Werk sind drei Montagepunkte für Schaum- oder Pulverfeuerlöscher integriert (meistens in den Achterkabinen, am Navigationsplatz und im Vorschiff). Löschöffnung für den Motorraum: In der Niedergangstreppe befindet sich eine kleine, verschließbare Öffnung. Im Falle eines Motorbrandes kann hier der Rüssel des Feuerlöschers hineingesteckt und abgedrückt werden, ohne dass man die Treppe öffnen und dem Feuer frischen Sauerstoff zuführen muss. Leckstopfen: An jedem Seeventil (Kühlwasser, Toiletten, Waschbecken) sollten konische Holz- oder Kunststoff-Leckstopfen (Softplys) per Bändsel direkt am Ventil angebracht sein, um im Falle eines Schlauchbruchs den Durchlass sofort abdichten zu können. 3. Decksausstattung & Man-over-Board (MOB) Für das Arbeiten an Deck und das Verhalten bei "Mensch-über-Bord"-Manövern bietet das Layout der Bavaria 39 Cruiser gute Voraussetzungen: Strecktaue (Jackstays): Auf dem Deck lassen sich problemlos Gurtbänder von den Heckklampen bis zu den Bugklampen spannen. Hier klinkt die Crew ihre Lifelines (Sicherheitsleinen) ein, wenn bei schwerem Wetter auf dem Vordeck gearbeitet werden muss. Padeyes (Anschlagpunkte): Im Cockpit (oft nahe dem Niedergang und dem Steuerstand) befinden sich feste Edelstahl-Augen zum Einklinken des Sicherheitsgurtes (Lifebelt). Rettungsmittel am Heck: Am stabilen Heckkorb ist ausreichend Platz für die Montage von Hufeisen-Rettungsringen, einer Markierungsboje, einem Treibanker und einer Wurfleine. Badeplattform & Rettungsleiter: Die Bavaria 39 Cruiser verfügt über eine klappbare Heckbank, die den Weg zur integrierten, ausziehbaren Teleskop-Badeleiter freigibt. Diese ist im Notfall auch von einer im Wasser treibenden Person erreichbar, um selbstständig wieder an Bord zu klettern. 4. Navigation & Elektronische Sicherheit Am Navigationsplatz (Kartentisch) laufen die Fäden für die elektronische Sicherheit zusammen: UKW-Seefunkanlage (VHF): mit DSC-Controller (Digital Selective Calling) für den automatischen Notruf per Knopfdruck (Distress-Taste), gekoppelt mit dem GPS. Hauptschalter / Panel: Ein übersichtliches 12V-Panel mit automatischen Schutzschaltern. Hier lassen sich Positionslichter, Dampferlicht, Ankerwinsch usw. zentral steuern. EPIRB / SART: Griffbereit am Niedergang
Zertifizierung
Navigation Die Navigationsinstrumente der Bavaria 39 Cruiser sind klassisch aufgeteilt: Die primären Anzeigen für das direkte Steuern befinden sich gut ablesbar an der Steuersäule im Cockpit, während die strategische Planung und die Funkkommunikation am Kartentisch unter Deck stattfinden. Die Yacht ist komplett mit Raymarine-Systemen ausgestattet. Die Haupt-Steuersäule (Cockpit) an der zentralen Steuersäule laufen alle Fäden für den Rudergänger zusammen. Die Instrumente sind im direkten Blickfeld über dem Kompass angeordnet. Kartenplotter (Zentral im oberen Panel): Er zeigt die elektronische Seekarte, die eigene GPS-Position, den Kurs über Grund (COG) und AIS - zeigt auch die Schiffe in der Umgebung an. Multi-Instrumente (Logge & Lot): Das klassische Raymarine ST60 Tridata. Es liefert die essenziellen Daten: Tiefe (Depth): Extrem wichtig beim Ankern oder beim Navigieren in flachen, schmalen Fahrwassern. Geschwindigkeit durchs Wasser (Speed): Gemessen über ein kleines Schaufelrad im Rumpf. Die Differenz zur GPS-Geschwindigkeit zeigt dir sofort die Strömung an. Windmessanlage (Windlupe): Das Raymarine ST60 Wind zeigt über eine analoge Nadel den scheinbaren Windwinkel an und digital die Windgeschwindigkeit. Unverzichtbar, um die Segel optimal zu trimmen und rechtzeitig zu reffen. Autopilot-Bedieneinheit: Der Autopilot greift unter Deck direkt mechanisch oder hydraulisch auf den Ruderschaft zu. Er kann stur nach Kompasskurs steuern oder – gekoppelt mit der Windmessanlage – einen festen Winkel zum Wind halten (Wind-Modus), was auf langen Schlägen die Crew massiv entlastet. Steuerkompass: Ein großer, beleuchteter Magnetkompass. Der Navigationstisch (unter Deck): Am vollwertigen Kartentisch an Steuerbord befindet sich das Gehirn der Yacht für die Langstrecke und die Kommunikation. UKW-Funkanlage: Hier wird im Notfall die Notruftaste (Distress) gedrückt. Radio / Entertainment: Häufig direkt über dem Kartentisch verbaut, meist mit Umschalter für Lautsprecher im Salon und wasserfeste Boxen im Cockpit. Echolot- & Logge-Geber: Sitzen im Vorschiffsbereich unter den Bodenbrettern in der Bilge. werden. Windmessgeber: Sitzt ganz oben im Masttop (Windfahne und Anemometer-Becher) und liefert die Daten via Kabel durch den Mast nach unten. Fluxgate-Kompass:
Ausstattung Die Bavaria 39 Cruiser wurde fast ausschließlich im 3-Kabinen-Layout mit 2 Nasszellen gebaut. Sie bietet eine exzellente Stehhöhe von rund 2,00 m im Salon. Vorschiff (Eignerkabine): Ein großzügiges Inselbett (von beiden Seiten zugänglich) mit eigener, direkt angeschlossener Nassstelle (WC/Dusche) im Bug. Sehr komfortabel für den Skipper oder Eigner. Salon: Eine klassische, U-förmige Sitzecke an Steuerbord mit einem großen Tisch. Gegenüber an Backbord befindet sich die Längsküche (Pantry). Pantry: Sehr langgestreckt mit kardanisch aufgehängtem Gasherd/Backofen, einer großen 12V-Kühlbox und Doppelspüle. Sie bietet auch auf See guten Halt, blockiert aber etwas den Durchgang, wenn mehrere Personen kochen. Achterkabinen: Zwei identische, gespiegelte Doppelkabinen im Heck. Die Kojen sind mit ca. 2,00 m Länge angenehm groß. Unter den Betten befinden sich die Tanks und der Zugriff auf den Saildrive/Motorraum. Zweite Nasszelle: Befindet sich im hinteren Salonbereich an Backbord, oft sogar mit einer abgetrennten Duschkabine. Kartentisch: Ein vollwertiger Navigationsplatz in Fahrtrichtung an Steuerbord.
Sonderausstattung