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Details zur Segelreise

ca. 1.850 sm

Meilen – Gezeiten – Törn: Azoren nach Hamburg

Abfahrt:Azoren
Ankunft:Hamburg
Art des Törns:
One-Way-Törn, Spezielle Törns
Yacht:
Indigo
Stationen:
Horta/Faial - Nordatlantik - Brest/Frankreich - Roscoff/Frankreich - evtl. Cowes/Isle of Wight - Dover/England - Den Helder - Helgoland - Cuxhaven - Hamburg City Sporthafen
Reisetermine:
  • 30.04.2023
    21.05.2023
    (21 Tage)
    AUSGEBUCHT 990,- €

Törnbeschreibung

Horta/Faial – die blaue Insel

Faial wird auch die blaue Insel genannt, da sie in den Sommermonaten kilometerlang von blauen Hortensienhecken durchzogen wird.  Die größte Attraktion der Insel liegt im Westen – hier kam es 1975 zu einem heftigen Vulkanausbruch des Capelinhos, der eine wüste Landschaft hinterlassen hat. Über den Vulkanausbruch gibt es in den hiesigen Museum interessantes zu erfahren.

Im Zentrum der Insel liegt der Caldeira, ein mächtiger Kraterkessel 300m tief. Früher hatte der Krater einen See der aber während des Vulkanausbruchs versickerte.  Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz.

Horta, unser Ausgangshafen ist ein Knotenpunkt der transatlantischen Kommunikation.  Viele Jahre war Horta wichtiger Zwischenhafen für Schiffe, Flugzeuge, Nachrichten und Telefongespräche. Die Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft stellte am 1. September 1900 über Horta eine erste Verbindung von Emden nach New York her. Die gut erhaltenen Häuser der Colonia Alemão sind seltene Beispiele für deutsche Kolonialarchitektur des wilhelminischen Kaiserreiches.

Heute ist Horta mit seinem bunten Yachthafen Zentrum des nordatlantischen Yachting.   Die Hafenmauer ist weltberühmt:  bunt bemalt, verewigt sich hier jeder Segler der hier über den Atlantik Stopp macht.  So heißt es „Nur der habe eine glückliche Weiterreise, der im Hafen von Horta ein Bild hinterlasse.“  Von der Kaimauer nur ein paar Meter entfernt ist die berühmteste Kneipe zwischen Europa und Amerika:  Peters Cafe Sport.  Hier gibt es den besten Gin zwischen Gibraltar und Jamaica. Peters Cafe Sport ist Treffpunkt, vor allen Dingen für Segler und ein Ort mit ganz besonderer Atmosphäre.

Wir segeln von den Azoren (Faial) über den Nordatlantik in den Englischen Kanal, wo wir 1-2 Stopp’s machen werden bevor es weiter zur Nordsee und dann in die Elbe zum City Sporthafen nach Hamburg geht. Die etwa 100 Kilometer lange Route zwischen der Elbmündung bei Cuxhaven und dem Hamburger Hafen war schon immer ein gefährliches Gewässer. Mit jährlich etwa 100.000 Schiffsbewegungen zählt die Deutsche Bucht zu den am dichtesten befahrenen Gewässern der Welt. Insbesondere dann, wenn wir mit unserer Segelyacht direkt von dort aus starten und unsere Segel setzen, in einem der interessantesten Reviere der Welt; wir folgen dem Elbstrom weiter Richtung Hamburg mit dem dortigen Wechselspiel und der Faszination zwischen Ebbe und Flut und dem Elbstrom. Wir werden einen attraktiven Panoramablick auf den Hamburger Hafen haben, vorbei an den Landungsbrücken, den Docks von Blohm & Voss, Sankt Pauli, den Hamburger Michel, das Treppenviertel von Blankenese und bei Ankunft direkt neben Elbphilharmonie im Hamburger Citysporthafen fest machen.

Das letzte Große Abenteuer sind unsere Meere und Ozeane

Für den Seemann ist das Meer keine Sache, für ihn ist es ein Wesen, dem man mit Respekt und Liebe begegnen muß. Wie recht er hat, erlebst du besonders beim Segeln. Wenn die Küste hinter der Kimm versinkt, sind die persönlichen Sorgen vergessen, es zählt nur noch die See, der Wind, das Schiff und die Crew. Wenn die Sonne aus dem Meer taucht, wenn du den Wind auf dem Gesicht, das Spiel der Wellen fühlst, wenn du die schwimmenden Inseln siehst, wirst du dich selbst und die „Zeit“besser begreifen.

Wenn du fernab vom Touristenrummel in einer der schönen Buchten ankerst, wird in dir eine Seite klingen, die du bisher nicht kanntest. Wenn das Schiff mit deiner Mithilfe mit dem vom Wind gefüllten Segeln durch die See rauscht, werden die Begriffe Unabhängigkeit und Freiheit für dich einen neuen Aspekt erhalten. Fahrten-/Blauwassersegeln muss kein Leistungssport sein, es ist vielmehr sinnvolle sportliche Betätigung, verbunden mit intensivem Naturerlebnis.

Körper, Geist und Psyche erholen sich ohne hektische und krampfartige Bemühungen ganz von allein. In der Mehrzahl der Tage zieht das Schiff ruhig seine Bahn. Es ist dies die Zeit, wo sich jeder „sein Plätzchen“ sucht, die Zeit der guten Gespräche, die Zeit, in der man gemeinsam darüber nachdenkt, was der nächste Tag bringen soll. Es gibt jedoch auch Tage mit spiegelglatter See, wo man das Schiff nur mit dem Motor bewegen kann; es gibt Tage, da taucht der Bug krachend in die See und schickt Schauer von Seewasser über das Deck. Es gibt wunderbare Nächte, an denen niemand daran denkt zu schlafen; es gibt Nächte, in denen das Schiff unruig am Anker zerrt und der Regen auf das Deck prasselt; und es gibt auch Pannen. Kurz gesagt, kein Tag ist wie der andere.

Eines allerdings gibt es fast ohne Ausnahme: Gemütlichkeit und das Gefühl eines erfüllten Tages.

Empfohlene An- und Abreise:

Empfohlene Anreise: 

Flüge nach Horta vom europäischen Festland verkehren über Lissabon. Nach Lissabon starten regelmäßig Flüge von nahezu allen europäischen Flughäfen.

Die Marina ist vom Flughafen in Horta bequem in 15 min mit dem Taxi zu erreichen. Die Taxifahrt kostet ca. 15 €. Außerdem verkehren viermal täglich öffentliche Busse zwischen Horta und dem Flughafen.  

Empfolene Abreise:

Unsere Yacht „Indigo“ fährt in den Hamburger City Sporthafen.

Vom Hamburger City Sportboothafen / Haltestelle Baumwall(U3) im Minutentakt direkt zum Hamburger Hbf.

Mit der Bundesbahn vom Hamburger Hbf ist es kein Problem in alle Richtungen Deutschland, Österreich und der Schweiz zu fahren.