Karibik Nordroute
Törnbeschreibung
Die Karibik
Es gibt wohl kaum ein schöneres Seegebiet auf dem Erdball als die lebensfrohe Karibik, in der man einen Erlebnis-Segeltörn genießen kann. Besonders in der Karibik ist Segeln eine der reizvollsten Möglichkeiten zu reisen. Durch die Nähe zum Äquator sind die Tages- und Nachtzeiten fast gleich Lang. Regelmäßige Passatwinde aus Osten und Nordosten, die Alizies, sorgen dafür, dass die Luft immer frisch bleibt. Herrlich urtümliche Regenwälder, Schluchten und Vulkane findet man auf allen Inseln der Karibik, die wie eine Perlenkette aneinander gereiht sind. Die paradiesischen Eilande mit ihren unberührten Sandstränden und ihrer farbenprächtigen Unterwasserwelt – wer will nicht an einem der zahlreichen Riffe schnorcheln? – werden euch verzaubern. Landgang auf den angelaufenen Inseln ist ein Muss bei diesem Segeltörn. Nur so kann man das karibische Lebensgefühl erfahren, indem man beispielsweise in das bunte Treiben auf den Märkten eintaucht.
Martinique – die Blumeninsel und „Perle Frankreichs“
Martinique ist eine Insel der kleinen Antillen, gehört zu Frankreich und somit auch zur EU. In der Sprache der Ureinwohner wurde die Insel Madinina genannt – was so viel wie die Blumeninsel bedeutet. Martinique liegt zwischen dem Karibischen Meer und dem Atlantik und ist ca. 73 km lang und ca. 39 km breit. Die Insel ist sehr bergig und hat im Norden einen Vulkan, den Montagne Pelée, der 1,397m hoch ist.
Die Inselhauptstadt ist Fort de France. Hier befindet sich ein natürlicher Hafen, wo auch ein Denkmal zu Ehren der französischen Kaiserin Josèphine steht, die hier geboren wurde. Im Westen der Stadt findet man vornehmes, europäisches Flair vor, im krassen Gegensatz zum Osten der Stadt wo ein typisches, quirlig-farbenfrohes karibisches Leben stattfindet. Besonders Sehenswert sind hier das Rathaus, die Kathedrale Saint-Louis de Fort de France aus dem Jahre 1895.
Den ersten Stopp legen wir in Saint Pierre ein, im Nordwesten der Insel. Ehemals war dies die Hauptstadt der Insel und eine blühende, wohlhabende Ansiedlung für die Kolonialisten. 1902 wurde die Stadt durch die Eruption des Vulkans Montagne Pelee gänzlich zerstört. Heute hat es sich zu einem beliebten Touristenziel entwickelt. Sie ist als „Stadt der Kunst und Geschichte“ klassifiziert- („Ville d’art et d’histoire“) Hier können sogar ungeübte Taucher zu den Wracks der Schiffe tauchen, die der Vulkanausbruch hinterlies. Nördlich von Saint Pierre findet man wunderschöne Korallenriffe.
Weitere Informationen findet Ihr unter Reviere Karibik.
Die letzten Abenteuer auf unserer Erde sind die Meere und Ozeane
Für den Seemann ist das Meer keine Sache, für ihn ist es ein Wesen, dem man mit Respekt und Liebe begegnen muß. Wie recht er hat, erlebst du besonders beim Segeln. Wenn die Küste hinter der Kimm versinkt, sind die persönlichen Sorgen vergessen, es zählt nur noch die See, der Wind, das Schiff und die Crew. Wenn die Sonne aus dem Meer taucht, wenn du den Wind auf dem Gesicht, das Spiel der Wellen fühlst, wenn du die schwimmenden Inseln siehst, wirst du dich selbst und die „Zeit“besser begreifen.
Wenn du fernab vom Touristenrummel in einer der schönen Buchten ankerst, wird in dir eine Seite klingen, die du bisher nicht kanntest. Wenn das Schiff mit deiner Mithilfe mit dem vom Wind gefüllten Segeln durch die See rauscht, werden die Begriffe Unabhängigkeit und Freiheit für dich einen neuen Aspekt erhalten. Fahrten-/Blauwassersegeln muss kein Leistungssport sein, es ist vielmehr sinnvolle sportliche Betätigung, verbunden mit intensivem Naturerlebnis.
Körper, Geist und Psyche erholen sich ohne hektische und krampfartige Bemühungen ganz von allein. In der Mehrzahl der Tage zieht das Schiff ruhig seine Bahn. Es ist dies die Zeit, wo sich jeder „sein Plätzchen“ sucht, die Zeit der guten Gespräche, die Zeit, in der man gemeinsam darüber nachdenkt, was der nächste Tag bringen soll. Es gibt jedoch auch Tage mit spiegelglatter See, wo man das Schiff nur mit dem Motor bewegen kann; es gibt Tage, da taucht der Bug krachend in die See und schickt Schauer von Seewasser über das Deck. Es gibt wunderbare Nächte, an denen niemand daran denkt zu schlafen; es gibt Nächte, in denen das Schiff unruig am Anker zerrt und der Regen auf das Deck prasselt; und es gibt auch Pannen. Kurz gesagt, kein Tag ist wie der andere.
Eines allerdings gibt es fast ohne Ausnahme: Gemütlichkeit und das Gefühl eines erfüllten Tages.
Empfohlene An- und Abreise:
Die beste Verbindung zwischen Martinque und Europa geht über Paris. Zwischen Martinique und Paris verkehren täglich 5 bis 6 Direktflüge. Die Flugdauer beträgt ca. 8,5 Stunden. Günstige Flüge werden von Air France, KLM, Air Caraibes, Corsairfly sowie Lavel Air ab Paris angeboten. Weiterhin fliegt die Condor sowie auch Norwegien Air Martinique an. Paris ist an alle europäischen Städte mit regelmäßigen Flügen angebunden. Eine günstigere Alternative um nach Paris zu kommen ist der Zug. Ab Köln fährt der Hochgeschwindigkeitszug Thalys in weniger als 3:30h oder per ICE bis nach Paris. Wenn man frühzeitig bucht kann man hier günstige Preise erzielen und sehr viel sparen.
Eventueller Flughafenwechsel in Paris: Shuttlebus Charles de Gaulle nach Orly und zurück:
Le Bus Direct verkehrt täglich, auch an Feiertagen, mit Abfahrten alle 30 Minuten:
• Flughafen Charles de Gaulle Flughafen Orly : 06:00 bis 22:00 Uhr
• Flughafen Orly Charles de Gaulle Flughafen : 06:30 bis 22:30 Uhr
Die Fluggesellschaft Condor fliegt von Frankfurt nach Martinique.
Die Fluggesellschaft KLM fliegt von München nach Martinique.
Unsere SY „Indigo“ liegt in der Marina Etang Z’Abricot in Fort de France/Martinique.
Vom Flughafen Fort de France bis in die Marina Etang Z‘ Abricot Fort de France sind es etwa 15 Minuten mit dem Taxi. Versucht euch bitte vor Abreise mit den anderen Crewmitgliedern in Verbindung zu setzen um euch eventuell das Taxi zu teilen. Die Taxifahrt kostet ca. 30 €.
Gerne beraten und unterstützen wir euch bei der Organisation der An- und Abreise.
Die Flugpreise können sich deutlich verringern um so eher ihr bucht.